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Frauen wollen keinen verletzlichen Mann

Irina Zhuravleva
von 
Irina Zhuravleva, 
 Seelenfänger
6 Minuten gelesen
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November 05, 2025

Jemand in den Kommentaren behauptete, dass Frauen nicht wollen, dass Männer verletzlich sind – anscheinend war mir das auch nicht bewusst, bis sie mich darauf aufmerksam machten. Wenn du als Mann aufpasst, verpasse das nicht: Dieser Kommentator könnte nicht mehr falsch liegen. Sein Verständnis von Verletzlichkeit ist verzerrt, und es ist eine sichere Wette, dass er sich nicht in einer gesunden, gedeihenden Beziehung befindet. Wenn du seinen Rat befolgst, wirst du wahrscheinlich am Ende allein dastehen – und du wirst andere für dein Unglück in der Liebe verantwortlich machen, so wie es emotional unreife Menschen oft tun. Viele von euch wurden so erzogen, dass sie Schwäche als unattraktiv für Frauen ansehen, und weil Verletzlichkeit mit Schwäche gleichgesetzt wird, vermeidet ihr sie instinktiv. Das ist eine falsche Schlussfolgerung. Versteht mich jetzt nicht falsch – manche Leute verwechseln Verletzlichkeit mit Schwäche, und in gewisser Weise schwach zu sein ist in der Tat unattraktiv. Aber lasst uns definieren, wie echte Schwäche aussieht: erstens, eine Unfähigkeit, sich emotional zu verbinden: Du erkennst deine eigenen Gefühle nicht und kümmerst dich nicht um ihre; Emotionen machen dich unbehaglich und erscheinen sinnlos, also schaltest du deine ab und erwartest, dass sie dasselbe tut. Zweitens, sie nicht zu ihrer Ehrlichkeit einzuladen oder sie willkommen zu heißen, wenn sie sich vernachlässigt oder verletzt fühlt: Wenn du abtust, entwertest, Gaslighting betreibst, Ausreden erfindest, defensiv wirst oder immer das Opfer spielst und dich angegriffen fühlst, wurzelt das in Unsicherheit und der Angst, sich tatsächlich mit ihren Emotionen auseinanderzusetzen – das ist keine Stärke. Drittens, Stolz: Dein Ego veranlasst dich, sie als minderwertig zu behandeln, also machst du sie klein, beleidigst oder erniedrigst sie, weil du dominant und kontrollierend erscheinen musst. Außenstehende, die dich beobachten, sehen das oft als Schwäche und nicht als Stärke. Ein starker Mann behandelt sie mit Respekt; ein selbstbewusster Mann ehrt sie; ein sicherer Mann schätzt sie. Das bedeutet nicht, dass sie in allem Recht hat oder dass Emotionen Fakten sind, aber wenn du jemanden liebst, hörst du zu, versuchst zu verstehen und zeigst Fürsorge, selbst wenn du nicht damit übereinstimmst, warum sie sich auf eine bestimmte Weise fühlt. So sehen Empathie und Liebe aus. Empathie, Verletzlichkeit, emotionale Verbindung, ehrliche Kommunikation und Intimität sind – entgegen dem, was dir vielleicht gesagt wurde – unerlässlich für das Gedeihen einer Beziehung und sie sind attraktiv für die richtigen Frauen. Wenn ein Mann es wagt, offen zu sein, seine Gefühle zu benennen, Ängste und Unsicherheiten zu untersuchen, seinen Partner in seine innere Welt einzulassen – Träume, Hoffnungen, Sehnsüchte, Liebe und Freude zu teilen – kann sich das riskant anfühlen, besonders für Männer, denen das schwerfällt. Wenn die Offenlegung dieses inneren Lebens eine Partnerschaft gefährdet, war diese Dynamik von Anfang an ungesund, denn ja, manche Menschen werden Verletzlichkeit ausnutzen – manche Frauen spielen Spielchen oder vernachlässigen Männer, so wie manche Männer Frauen vernachlässigen. Das bedeutet nicht, dass wir die Verletzlichkeit aufgeben. Du würdest Cheeseburger nach einer Cholesterinwarnung nicht aufgeben, also gib deine emotionale Offenheit nicht aus den falschen Gründen auf. Okay Männer, ich weiß, das wird lang und ich habe wahrscheinlich die meisten von euch verloren – vielleicht hört nur noch Frank zu (wach auf, Frank). Ich hörte “Sex” – was auch immer du dir von einer Beziehung erhoffst, sei es Sex, Nähe, Kameradschaft, Freundschaft, Respekt oder Ehre, ich bin sicher, Verletzlichkeit ist ein Teil des Weges, der dorthin führt. Sich emotional zu verschließen, abzuriegeln, Mauern zu bauen, taub oder distanziert zu werden, erzeugt nur mehr Distanz und Entfremdung – das Gegenteil von dem, was du angeblich willst. Gib der Verletzlichkeit eine Chance und widerlege mich.

Warum Verletzlichkeit wichtig ist

Verletzlichkeit schafft Verbindung. Sie signalisiert Ihrem Partner, dass Sie ihm Ihr Innenleben anvertrauen, und Vertrauen ist die Grundlage für Intimität. Wenn Sie zulassen, dass man Sie sieht – einschließlich Ihrer Ängste, Fehler und Sehnsüchte –, laden Sie zur Gegenseitigkeit ein. Diese gegenseitige Offenheit vertieft die Anziehung, verbessert die Konfliktlösung, reduziert Groll und gibt beiden Partnern das Gefühl, sicherer und besser verstanden zu werden.

Was Verwundbarkeit ist – und was nicht

Wie man Verletzlichkeit übt (praktische Schritte)

Wie Sie sich schützen und gesunde Grenzen setzen

Gesprächsaufhänger und kleine Übungen

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Häufige Hindernisse – und wie man sie überwindet

Abschließender Gedanke: Verletzlichkeit ist eine Fähigkeit, keine einmalige Handlung. Sie wächst mit Übung, Demut und Beständigkeit. Offen zu sein bedeutet nicht, naiv zu sein – es bedeutet, Verbindung der falschen Sicherheit von Mauern vorzuziehen. Wenn du Nähe, Respekt und echte Partnerschaft willst, gib Verletzlichkeit eine Chance, schütze dich mit Grenzen und bewerte Menschen danach, wie sie auf deine Ehrlichkeit reagieren.

Was meinen Sie dazu?